Beinahe hätte sich unsere Rückreise bei "Tops und Flops" unter letzteren eingereiht. Wobei wir hier auf hohem Niveau jammern.
Dass wir für den Rückflug von Lima nach Frankfurt eine seeehr große Sicherheitsspanne für das Umsteigen in Bogota eingeplant hatten - geschenkt. Wir haben es einmal in Cusco mitbekommen, wie wegen einer Verspätung des Fluges nach Lima um uns herum Passagiere mit Anschlussflügen nach London oder Amsterdam zu schimpfen anfingen. Dann lieber ewig im ungemütlichen Teil von Bogotas Flughafen auf den Check-In warten.
Dass der uns ursprünglich für die erste Teilstrecke zugeteilte Platz am Notausstieg und die damit verbundene Beinfreiheit dadurch wieder verloren ging, dass kurzfristig die Maschine getauscht wurde - geschenkt.
Schlimmer war, dass ich mich zu spät um die Sitzplatzauswahl für die letzten 10 Stunden Flug nach Frankfurt gekümmert hatte. Wir mussten also nehmen, was übrig blieb. Das war dann einerseits positiv - wir erhalten einen qualitativen Upgrade, weil es die letzten beiden Plätze waren -, dafür liegen sie doch recht weit auseinander: Gabriele vorne rechts, ich vorne links. Zwischen uns die Bordküche. Null Sichtkontakt, keine Chance, miteinander auf die vergangenen Wochen anzustoßen. Ein Anruf beim Service-Desk bringt auch nichts, die Maschine ist ausgebucht.
Bei der Begrüßung durch den Flugbegleiter klagt Gabriele ihm ihr Leid - und der handelt. Die Mittelplätze belegen zwei Alleinreisende, denen es auf Nachfrage nichts ausmacht, die beiden Einzelplätze zu beziehen. Und wir können den Heimflug in unseren "Love-Seats" händchenhaltend (zumindest hin und wieder) bei sehr freundlicher Betreuung durch die Flugbegleiterinnen genießen. Statt des befürchteten Flops also sogar noch ein Sahnehäubchen obendrauf!
Dass wir dadurch keinen Fensterplatz mehr haben, lässt sich verschmerzen. Über die beiden Bordkameras können wir alles sehen, was es zu sehen gibt. Während der überwiegenden Zeit: Wolken.
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Touchdown |

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