Freitag, 11. September 2026

Mari und Lili

Es ist Freitag, unser letzter Schultag. Nach 4 Tagen - so wenig Unterricht hatten wir noch nie hier in Cusco - verabschieden wir uns von unseren beiden Lehrerinnen, die sich die Last unserer Weiterbildung teilten. 

Jede auf ihre ganz eigene Art, mit Geduld und Humor, brachten sie uns vor Allem zum Reden, erzählten aber auch viel vom Leben hier in Peru und in Cusco im Speziellen. Und korrigierten natürlich noch alle Grammatikfehler. Muchas Gracias!

Mari ...

... und Lili

Mari zitiert gerne ihren Neffen, der in Zentralperu lebt. Irgendwo in der Nähe von Huancayo. Dort ist die Gesellschaft wohl bis heute stark matriarchalisch organisiert. Die Frauen tragen die Verantwortung, verdienen das Geld. Und die Inkas, stellt ihr Neffe klar, seien keineswegs so friedlich gewesen, wie es so oft erzählt wird. "Das waren keine Hippies, die die anderen Völker mit Blumen überzeugt haben", sie führten durchaus blutige Eroberungskriege.

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