Montag, 7. September 2026

Tschüss!

Ein Wort, das für Südamerikaner (und andere Menschen) schwer auszusprechen ist. Am Anfang der Zischlaut, ein unaussprechliches Ü in der Mitte, noch ein scharfes S - nicht zu bewältigen. Aber der Reihe nach ...

Genara möchte von uns ein paar Wörter Deutsch lernen (wie übrigens etliche der Menschen, mit denen wir in Kolumbien und Peru ins Gespräch kommen). Guten Tag, Guten Abend, ... und so weiter. Dann kommt es: "Tschüss!" Auweia. Der eine (Alejandro, ihr Sohn) bringt es sofort fast perfekt heraus. Genara braucht mehrere Versuche (hat Lucy es schon mal geschafft?). 

Alejandro und Genara

Aber das Wort fasziniert. Jeder, dem wir begegnen, bekommt von Genara "Tschüss!" zu hören. Und fragt natürlich, was das heißt. Um es dann selbst zu probieren. Mit den entsprechenden (siehe oben) Resultaten. 

So begegnen wir zwei ehemaligen Arbeitskollegen Genaras bei einem Spaziergang. Dazu gesellt sich noch ein Motorradpolizist, der die beiden kennt. Eine angeregte Unterhaltung entsteht - man hat sich jahrelang nicht gesehen, uns kennt man sowieso nicht, Stichwort Exoten (Deutsche, die halbwegs verständlich Spanisch sprechen) - und zum Ende dann ein "Tschüss". Die erwähnte Rückfrage endet mit einer allgemeinen Sprechprobe, einer der Exkollegen imitiert einen Nieser, prompt erfolgt unser "Salud". Allgemeines Gelächter.

Innerhalb Genaras Familie, bei einem Kurzbesuch ihres Bruders Hector, das gleiche Spiel. Am Ende verabschieden sich alle mit "Tschüss!" Mal schauen, wie weit sich der Gruß in Kolumbien verbreitet.

Links Genaras Bruder Hector, rechts seine Frau Gloria 
und deren Nichte Isabella. Der Rest sollte bekannt sein.

Tschüss hieß es dann auch am Flughafen Bogota. 
Weiter geht's nach Cusco

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