Wir hatten schon mal erwähnt, dass in Peru demnächst - Anfang Oktober - Kommunalwahlen stattfinden (Bürgermeisterwahlen, so scheint es uns) und derzeit der laute, bunte und irgendwie fröhliche Wahlkampf "tobt". Und plötzlich stecken wir mittendrin.
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| Wahlkampf mit einem Extranjero |
Auf unserem letzten Spaziergang durch Nazca - unser Bus wurde aus betrieblichen Gründen storniert, die nächste Abfahrt erfolgt erst um 14 Uhr, wir haben also mehr Zeit als erwartet - kommen wir an einem Wahlkampfbüro vorbei. Also fast. Wir sind plötzlich von Menschen mit Werbe-T-Shirts und entsprechenden Käppis umringt, ich bekomme eins in die Hand gedrückt, alle gruppieren sich zum Foto um mich. Keine Ahnung, wem ich da möglicherweise zur Macht verhelfe.
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Es sind nicht nur Plakate, die für die Kandidaten werben. In Cusco drückt man uns - obwohl nicht wahlberechtigt - auf dem Plaza Tupac Amaru Buttons in die Hand, die praktischerweise auch als Kapselheber dienen. Hier in Nazca sind es vor allem fahnengeschmückte Pickups mit sehr lauter Musik und ohrenhörlich angepassten Texten, in der Regel den Namen des jeweiligen Kandidaten proklamierend, die überall in den Straßen präsent sind. Ganz abgesehen von Plakaten und Wandmalereien.
P.S.: Die begeisterten Reaktionen auf das Foto von mir haben mich auf den Gedanken gebracht, vielleicht selbst als Alcalde zu kandidieren.





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