Freitag, 18. September 2026

Ab durch die Wüste

Zwischen Nazca und Ica

Wir verlassen Nazca um 14 Uhr, vorbei am Mirador und dem Museum Maria Reiche, den Zielen unseres gestrigen Ausflugs.

 

Die Strecke nach Pacaras über Ica, die Hauptstadt des gleichnamigen Departements, führt durch Wüste. Es ist der nördlichste Ausläufer der Atacama-Wüste. Trotzdem ist es ein wichtiges Anbaugebiet für Obst, Gemüse (u.a. Spargel) und Wein. 

Schon in präkolumbianischer Zeit wurde hier mittels ausgeklügelter Bewässungssysteme allerlei angebaut. Allerdings ausschließlich soviel, wie das verfügbare Wasser her gab: in der Region regnet es im Schnitt 20 mm pro Jahr! Das benötigte Wasser stammt aus den Bergen und versickert hier im Karst, von wo es wieder herausgepumpt wird. Mit moderner Technik natürlich mehr als früher. Und mehr, als dem Grundwasser gut tut.


Wir fahren also nicht nur durch Wüsten-, sondern auch durch blühende Landschaften. Die erwähnten Weinfelder, Kakteen, Palmen, Reis, Spargel ... Viel davon für den Export. Leider kein Wein, der reicht gerade für den Eigenbedarf.

Weinfelder bei Ica

Mit sinkender Sonne nähern wir uns Paracas, der Horizont wird orange ... Leider lässt sich das aus dem Bus nicht so gut fotografieren. Aber morgen am Strand! 

Abendstimmung kurz vor Paracas

 

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